05.09.2011

Halde Norddeutschland

A!B!C Titans erklimmen Halde

Ein Training der etwas anderen Art gab es für die Volleyball Profis der A!B!C Titans Berg. Land auf der Halde Norddeutschland in Neukirchen-Vluyn.

Insgesamt 359 Stufen verteilt auf 4 Ebenen muss man dort hinauf, um einen herrlichen Blick über die Niederrhein-Region zu bekommen. Dass es Headcoach Georg Grozer nicht darum ging, den Spielern diesen Ausblick vermitteln zu wollen, wurde dem Team bereits an der ersten Treppenebene deutlich. 160 Stufen führen dort vom Parkplatz hoch zur zweiten Ebene.

„Die erste Treppe ist eindeutig die größte Hürde. Insgesamt 6 Mal hat uns Georg die 160 Stufen hinauf gejagt. Bereits nach dem zweiten Durchgang wird das Hinabgehen der Stufen zur Qual. Das Beste ist, man lässt den Kopf im Auto, fügt sich seinem Schicksal und läuft einfach nur.“, scherzt Libero Julian Stuhlmann über die Intensität des ungewohnten Trainings.

„Wir beschäftigen uns ausführlich mit jeder Ebene der Halde. Die Jungs müssen jede Treppe zwischen 4 und 8 Mal hinauf. Das hängt davon ab, ob sie hoch sprinten oder springen müssen. Am Ende der Einheit hatten die Jungs demnach mehr als 1500 Stufen unter den Füßen. Als wir das zum ersten Mal gemacht haben, haben die Jungs schon sehr geflucht. Aber von Mal zu Mal merken auch sie, dass es einfacher wird und sich zudem positiv auf ihre Arbeit in der Halle auswirkt.“, erläutert Headcoach Georg Grozer diese Trainingsmethode.

Für das Team um Kapitän Peter Lyck Hansen war es aber auch eine willkommene Gelegenheit, den Teamgeist weiter wachsen zu lassen. „Die letzten Sprints oder Sprünge jedes Durchgangs waren schon immer sehr hart. Da hilft es enorm, wenn man sich gegenseitig pusht und am Ende dieses Trainings sieht, dass wir im Team jeden einzelnen die Halde hinauf gebracht haben.“, spricht Lyck Hansen über den zusätzlichen Effekt des Trainings.

„Nachdem Georg uns erklärte, dass er dieses Training mit der Mannschaft durchführen will, war uns klar, dass wir einmal selbst vor Ort sein müssen. Schließlich waren wir sehr neugierig, wie jeder einzelne diese Intensität verkraftet.“, gibt Manager Thorsten Westhoff zu. „Aber die Jungs haben wirklich ohne Wenn und Aber von der ersten bis zur letzten Stufe alles gegeben.“, attestiert Westhoff der Mannschaft eine sehr gute Leistung.

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