13.11.2011
Erste Niederlage für die A!B!C Titans
Mit 2:3 (26:24, 21:25, 23:25, 25:22, 10:15) musste sich die Mannschaft am Sonntag in der Halle an der Rutenbeck dem VCB Tecklenburger Land geschlagen geben.
Um es vorwegzunehmen: Die Niederlage der personell dezimierten A!B!C Titans geht in Ordnung. „Das Wollen ist entscheidend beim Volleyball, und da war uns Tecklenburg überlegen. Zum Sieg des anderen gehört immer ein Doofer, das waren heute wir. Aufschlag, Annahme und Angriff – eine Katastrophe“, nahm A!B!C-Titans Manager Thorsten Westhoff kein Blatt vor den Mund. „Wir haben jetzt zwei Punkte und einige Sätze weniger als erhofft, aber nächste Woche in Berlin geht es weiter.“
Westhoff gratulierte VCB-Coach Uwe Wallenhorst zum Erfolg. Der Gästetrainer zeigte sich verständlicherweise zufrieden: „Wir wussten, dass Wuppertal verwundbar ist. Wir haben ein gutes Blockspiel gezeigt, hatten aber auch Glück, gerade bei zwei strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen im fünften Satz. Aber das gleicht sich eigentlich immer aus. Es war unser bestes Saisonspiel, aber wir sind nicht am Limit. Ich denke, dass die Titans am Ende Meister werden. Sie haben ein großes Potenzial.“
Die A!B!C Titans gewannen den ersten Satz mit 26:24, nachdem sie einen Satzball abgewehrt hatten und Peter Lyck-Hansen den Sack zumachte. Ruhiger und zielstrebiger wurde ihr Spiel dadurch aber nicht, die beiden folgenden Sätze gingen mit 21:25 und 23:25 verloren. „Jede Mannschaft kann einen schlechten Tag haben. Aber nicht gefallen hat mir die spielerische Einstellung. Ich will sehen, dass drei Spieler hinter einem Ball her hechten und nicht zwei nur zugucken“, ärgerte sich Titans-Trainer Georg Grozer. „Wir haben ganze Woche die Annahme geübt. Aber es waren keine Fortschritte zu sehen. So lange wir kombinativ und schnell gespielt haben, hatten wir keine Probleme. Ich habe gewarnt, dass Tecklenburg einen guten Block hat. Wenn man selber zu zufrieden ist, kommen die Fehler. Jeder jagt uns, jeder versucht uns zu schlagen, heute hat es geklappt.“
Etwas besser wurde es im vierten Satz (25:22), als der angeschlagene Toni Mester beim Stand von 17:14 eingewechselt wurde und direkt punktete. Grozer brachte später auch Florian Mönikes, ehe Bryan Hickerson den Satzgewinn sicher stellte. Doch am Ende nutzte es nichts, die Partie ging nach 129 Minuten verloren.
Georg Grozer hofft nun, dass sich die Personalsituation bald etwas entspannt: „Peter Lyck-Hansen hat bis jetzt eine hervorragende Saison gespielt und alles umgerissen, aber er ist keine Maschine. Julian Stuhlmann war heute in der Annahme nicht auf seiner Höhe, der Trainingsstand schlägt irgend wann mal durch. Michael Kotas wurde etwas schwindelig, er hatte keine Kraft. Auch deshalb hat unser Spiel so gewackelt. Es hätte nichts gebracht, Dominik Sigorski zu bringen und damit kaputt zu machen. Mein Sohn hat einen möglichen Kapselanriss. Mittwoch entscheiden die Ärzte, ob man operieren muss. Unser Ziel ist aber ohnehin, dass die Leute, die wir geholt haben, ihre Leistung abrufen.“
Georg Grozer: „Danke an das Publikum, das geklatscht hat bis zum letzten Punkt." Er wechselte sich übrigens selber ebensowenig ein wie Lars Dinglinger. Seine ironische Erkenntnis: „Ich mache mich nicht mehr warm, mein Rücken tut weh.“ Vollkommen ernst dagegen kündigte er an: „Wir brauchen jetzt personelle Hilfe von der zweiten Mannschaft, damit wir im Training Spielsituationen üben können.“ (mk/nls)
Dauerkartenverkauf 2012-13
Blitztabelle
A!B!C Titans Berg. Land 28 52:4
SVG Lüneburg 28 46:10
TSG Solingen Volleys 28 46:10
TSV Giesen/48 Hildesheim 28 42:14
TSGL Schöneiche 28 34:22
VCB Tecklenburger Land 28 32:24
Rumelner TV 28 30:26
VSG Ammerland 28 22:34
DJK Delbrück 28 20:36
Zurich Team VCO Berlin 28 20:36
Volleyball Team Kiel 28 18:38
VV Humann Essen 28 16:40
SV Lindow/Gransee 28 16:40
VI Frankfurt 28 14:42
USC Braunschweig 28 12:44













