29.01.2012

Optimale Ausbeute, tolle Stimmung

Eitel Freude herrschte bei den A!B!C Titans Berg. Land nach dem 3:1 (25:21, 25:21, 17:25, 25:23)-Heimsieg gegen den TSV Giesen/48 Hildesheim.

„Unser Ziel ist aufgegangen“, lobte Manager Thorsten Westhoff in der Pressekonferenz. Aus gutem Grund: Das Team holte nicht nur sämtliche vier Punkte des Wochenendes, sondern wurde auch hervorragend von den 510 Zuschauern in der Halle an der Rutenbeck unterstützt. „„Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung. Wir haben viele Aktionen gefahren, die Arbeit der vergangenen Wochen hat sich ausgezahlt. Die Fans haben die Mannschaft angespornt! Da müssen wir jetzt weitermachen.“ Unter anderem waren Schulklassen und die Fans des Fußball-Regionalligisten WSV eingeladen worden, außerdem musste für den Doppelpack nur einmal bezahlt werden.

Zwei Sätze lang sahen die A!B!C Titans wie der sicher Sieger aus. „,Der dritte geht auf meine Kappe, da habe ich zu viel gewechselt“, räumte Trainer Georg Grozer ein. „Manche haben da etwas geschwächelt. Andere haben gezeigt, dass sie Volleyball spielen können, etwa Dominik Sikorski. Mit der Annahme bin ich nicht so ganz glücklich. Das werden wir üben, um in Lüneburg zu bestehen.“

Der am Rücken verletzte Peter Lyck-Hansen kam für die entscheidenden Bälle. Ein Schachzug, der gelang. „Peter wollte ich eigentlich gar nicht einsetzen. Aber so ging es“, atmete Grozer auf. Der Däne bescheiden: „Die Situation ist nicht ideal, aber ich konnte nicht viel falsch machen.“

Libero Julian Stuhlmann fordert weiter volle Konzentration: „Von den Ergebnissen her können wir zufrieden sein. Gestern lief es hundertprozentig, heute war es nervenaufreibend. Die ersten beiden Sätze waren von unserer Seite gut und dominant. Im dritten fehlte der Biss, das Spiel zuzumachen. Da müssen wir uns eigentlich alle den Hintern aufreißen und das Ding mit 3:0 nach Hause fahren. Das passiert uns zu oft. Das muss jeder begreifen.“

Giesens Trainer Mikhail Kontchevski erkannte den Titans-Sieg neidlos an: „Im ersten Spiel konnten wir aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen auf mehrere Spieler nicht zurückgreifen. Auch heute waren wieder drei nicht dabei. Wir mussten improvisieren. Mit dem Ergebnis muss ich deshalb zufrieden sein.“

Am kommenden Samstag steht das Spitzenspiel in Lüneburg auf dem Programm. Titans-Trainer Georg Grozer: „Das wäre ein Meilenstein, wenn wir da gewinnen. Lüneburg hat im Pokal gegen einen Erstligisten gezeigt, dass es kein Gegner ist, den man unterschätzen darf. Wir versuchen unser Bestes zu geben.“ (mk)

Zurück